10 Tag 31 Segelmarathon

Auch bei unserem Camp 23 „Eiswüste“, welches wir der Firma Pahn Ingenieure widmen, halten die kalten Temperaturen an. Daher starteten wir bei unangenehmen -30°C in den Morgen. Unsere Stimmung heiterte sich jedoch schnell wieder auf, da den ganzen Tag die Sonne schien, was uns die Temperaturen vergessen ließ. Da der Tag zudem sehr windstill war, konnten wir sogar bei den tagsüber sich eingepegelten -20°C unsere Tagesetappe im Pullover absolvieren. Zusammenfassen konnten wir diesen Tag gemeinsam mit den Worten: „Staubtrocken und kalt, aber die Sonne brennt“. Obwohl der Schnee immer noch anhaltend stumpf ist und uns nur ein schwieriges Vorankommen ermöglicht, konnten wir dennoch erfolgreiche 16 km bewältigen.

Unser Camp 24 widmen wir Steffen Welsch, unserem Wetterexperten aus Patagonien, der uns immer mit einer präzisen Wetterprognose für die nächsten Tage versorgt. Es trägt den Namen „Schneesturm“. Leider kann Steffen uns nur die Infos übermitteln und nicht optimaleres Wetter zusenden, welches wir heute gut hätten gebrauchen können. Wir hatten starken Rückenwind, Schneefall und auch noch absolut keine Sicht. Der Versuch den Rückenwind zum Segeln zu nutzen scheiterte leider kläglich. Nicht einmal zu zweit mit einem Segel konnten wir uns den Wind zu nutze machen. Also absolvierten wir auch diesen Tag zu Fuß, wobei der Rückenwind uns jedoch positiv unterstützte. Obwohl wir zusätzlich zu Wind und Sicht auch noch immer mit stumpfen Schnee zu kämpfen haben, beenden wir den Tag in Camp 24 sehr zufrieden mit 19,5 km.

„Zuversicht“ heißt unser Camp 25, welches sich auf einer Höhe von 2325 m befindet und unserem Expeditionsarzt Prof. Olaf Schedler gewidmet ist. Dieser Name fasst den Tag optimal zusammen, an dem wir sage und schreibe 44 km absolvieren konnten. Der gestrige Rückenwind kann heute optimal zum Segeln genutzt werden, wodurch wir schon im Laufe des Vormittags innerhalb kurzer Zeit 10 km schaffen konnten. Leider nahm der Wind an Stärke zu und verursachte einen Sturz, bei dem uns ein Gestänge eines Segels brach. Uns ist dabei aber nichts passiert. Nach einer kurzen Umstellung auf nur noch drei Segel konnten wir uns weiter vom Wind treiben lassen. Frank dabei mit zwei Pulkas und Luisa sitzend auf Thomas´ Pulka. Die „Not“ macht eben erfinderisch. Mit dieser Lösung konnten wir dann trotzdem noch weitere 30 km bewältigen. Als am späten Nachmittag die Sicht schlechter wurde, gingen wir noch die finalen 4 km, bis wir unser Camp errichteten. Heute bauten wir eine besonders große Schneemauer, um gut gegen den starken Wind gewappnet zu sein. Am Ende dieses zuversichtlichen Tages führten wir noch Reparaturen im Zelt durch, um morgen optimal ausgerüstet in einen neuen Tag starten zu können.

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Even at our camp 23 „Ice Desert“, which we dedicate to the Pahn Ingenieure company, the cold temperatures persist. So we started the morning at an uncomfortable -30 ° C. Our mood brightened up quickly, however, as the sun was shining all day, which made us forget the temperatures. Since the day was also very calm, we were even able to complete our day’s stage in sweaters at the level of -20 ° C during the day. We were able to summarize this day with the words: „Dust dry and cold, but the sun is burning“. Although the snow is still persistent and only allows us difficult progress, we were still able to cover a successful 16 km.

We dedicate our Camp 24 to Steffen Welsch, our weather expert from Patagonia, who always provides us with a precise weather forecast for the next few days. It is called „snow storm“. Unfortunately Steffen can only give us the information and not send us better weather, which we could have used today. We had a strong tail wind, snowfall and absolutely no view. The attempt to use the tail wind for sailing unfortunately failed miserably. Not even as a couple with one sail we could make use of the wind. So we completed this day on foot, although the tail wind supported us positively. Although we still have to struggle with dull snow in addition to wind and visibility, we end the day at Camp 24 very happy with 19.5 km.

“Confidence” is the name of our Camp 25, which is located at an altitude of 2325 m and is dedicated to our expedition doctor Prof. Olaf Schedler. This name sums up the day on which we were able to complete an incredible 44 km. Yesterday’s tail wind can now be used optimally for sailing, which means that we were able to cover 10 km within a short time in the course of the morning. Unfortunately, the wind increased in strength and caused a fall in which we broke a linkage of a sail. But nothing happened to us. After a short change to only three sails, we were able to let the wind carry us further. Frank with two pulkas and Luisa sitting on Thomas Pulka. The “need” makes you inventive. With this solution we were still able to cover another 30 km. When the visibility got worse in the late afternoon, we walked the final 4 km until we set up our camp. Today we built a particularly large snow wall to be well armed against the strong wind. At the end of this confident day, we carried out repairs in the tent so that we could start a new day with optimal equipment.

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Segeln bei starkem Rückenwind (Referenzbild 2017)

Ein Kommentar zu „10 Tag 31 Segelmarathon

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