C23-21 „Framheim“

„Ghetto 4 in Margertshausen“ gewidmet

Fram heißt „vorwärts“ auf norwegisch und die „Fram“ war das eingefrorene Schiff der Expedition des norwegischen Polarforschers Fridtjof Nansen (Die Fram-Expedition war eine Arktis-Forschungsreise, die zum Ziel hatte, den Nordpol mithilfe der natürlichen Eisdrift im arktischen Ozean zu erreichen).

Haben heute bis elf geschlafen und dann Franzis Geburtstag nachgefeiert. Haben Geburtstagslieder gesungen und Franzi hatte Abziehtattoos dabei: für Hanna ein Herz mit Schwert, für Ruppert eine Schildkröte und für Franzi ein Tribal.

Nach dem Mittagsschlaf wurden die Schlitten ausgebuddelt. Durch den Schnee und die Sonne war alles nass eingefroren. Morgen geht’s weiter. Heute war schon etwas weniger Wind als gestern. Haben das Call On Me vom Crowdfunding gemacht und mit Martin Scholz zu Abend gegessen. Es gab Nudeln Carbonara!

Wir dachten wir erzählen euch mal wie unser Blog täglich up to date bleibt: unsere Schwester Franzi bekommt täglich kurze Nachrichten von uns über unser GPS-Gerät, aus denen sie die Blogartikel zusammenstellt. Die schönen Fotos werden uns von Marco Schütze von der Grönland Expedition Spurensuche vom letzten Jahr zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür!

C22-21 „Abwarten und Tee trinken“

Thomas Schiegg gewidmet

Haben mehr oder weniger ausgeschlafen. Wechseln uns ab mit Wache halten, weil das Zelt sehr laut wummert, damit alles sicher ist und die anderen beruhigt schlafen können. Wind war zwischen 3 und 10 Uhr am stärksten. Waren kurz für fünf Minuten draußen als der Wind schwächer wurde, um frische Luft zu schnappen und einen Spaziergang um die Mauer zu machen. Man sieht wie der Wind die Schneemauer abfräst. Müssen immer wieder hinausgehen und ausbessern.

Haben die Zeit und die wärmeren Temperaturen für einen Waschtag genutzt, d.h. Feuchttücher, Deo, Haare kämmen. Fühlen uns wieder pudelwohl! 😀

Wir haben Zeit in Reiseerinnerungen zu schwelgen und uns gefühlt wie in Wien in einem Kaffeehaus. Machen Kaffee und Kuchen, d.h. Kaffee / Tee und Schokolade. 😊😊 Lassens uns richtig gut gehen. Haben heute mittags und abends warm gegessen, es gab Pasta mit Olive, die wir in gedanklicher Anwesenheit von Claudia Elsner sehr genossen haben und die uns gut gestärkt hat.

Zum Glück ist auf dem Solarpanel auch bei wenig Sonne genug Energie für die Akkubox, damit wir Handys und das inreach laden können. Vertreiben uns die Zeit mit Musikhören, Spiele spielen (Kniffel, Poker, Stadt Land Fluss), schlafen und Musik machen (Mundharmonika und singen).

Die Karavane wartet auf ein günstiges Wetterfenster, um weiter zu ziehen.

C18 und C19

C18-21 „Windspiel“, Stefan Jehmüller gewidmet

Wie angekündigt mussten wir heute einen Tag Pause einlegen. Diesen Tag widmen wir Sascha Paul.

Heute haben wir erstmal ausgeschlafen, viel gedöst, Kniffel oder Poker am Handy gespielt, Hörbuch gehört oder Nachrichten geschrieben. Ein Ohr ist immer beim Wind. Manchmal wummert es ganz laut am Zelt. Hier und da wagen wir einen vorsichtigen Blick nach draußen und machen Pläne für die nächsten Tage. Eventuell möglich wären zwei Tage kiten, aber wenn der Wind zu stark wird müssen wir uns beugen und mit der Natur mitgehen.

Rings um uns herum hat sich auf dem Zelt und den Pulkas Schnee angesammelt. Wir sind für starke Stürme, die in der kommenden Woche und auf der Westseite unserer Tour häufiger werde können, gut vorbereitet. Wir können eine Windmauer aus Schneeklötzen bauen oder uns eingraben. Sind gut in der Zeit.

Haben eine kleine Inventur vom Frühstück gemacht. Wir fühlen uns im Zelt eigentlich ganz sicher.

Heim-Expedition in der Hardangervidda (Norwegen)

C19- „Wie im Flug“, Platzhirsch Langerringen gewidmet

Diesen Kite-Tag widmen wir Susanne und Edith Oefele.

Nach dem Sturmtag im Zelt mussten wir heute erstmal die Schlitten ausgraben und das Zelt von Schnee befreien. Dann gings direkt vom Zelt aus mit den Kites los. Machen alle 20km Pausen um Messungen durchzuführen. Vormittags kommen wir mit 12-18km/h vorwärts, nachmittags mit ca. 20km/h. Es ist immer flach und geht leicht bergab.

Der Schnee ist vom Sturm geprägt und durchzogen von lauter kleinen Windverwehungen. Wir haben heute 80km geschafft, das entspricht ca. vier Tagesetappen.

Beim Laufen hat man zeit zum Nachdenken. Beim Kiten muss man sich sehr konzentrieren: wo fährt man hin? Was macht der Kite? Was macht der Wind? Wie steuert man? Wo ist die Route? Krass, was die Sensorik da leistet.

Um 18Uhr ließen wir es genug sein, auch um unsere Knie nicht überzubelasten, nicht, dass noch was passiert.

Morgen starten wir nochmal einen Kiteversuch. Bereiten uns langsam seelisch auf den Sturm vor, der uns für den 24. abends und den 25./26. Mai angekündigt wurde. Dank Frank Polte sind wir immer auf dem Laufenden was das Wetter betrifft und haben genug Zeit uns vorzubereiten und zu planen.

Ihr dürft uns in der Zeit gerne Nachrichten schreiben, haben dann viel Zeit zum Antworten 🙂

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