C12-21 und C13-21

C12-21 „Eiszauber“, gewidmet an Ella Schleicher

Andrea Kiermeyr Fußabdruck

Schnee ist nach wie vor vormittags und ab 18Uhr sehr stumpf und rauh. Kommen deswegen nur schwer voran. Tagsüber macht er auf und wird gleitender. Der Schnee glitzert und wir können die Schönheit und Weite hier immer noch nicht glauben! Wir genießen besonders die Sonnenstunden, von denen wir zum Glück regelmäßig welche haben.

Wir sind gut in der Zeit. Rechnen mit 8-9 Tagen bis zum höchsten Punkt auf 2500m. Für den Hochweg haben wir mehr Zeit eingeplant als für den Weg hinunter Richtung Westküste, zum einen wegen der Steigung, aber auch wegen des Gegenwinds und Schlittengewichts.

Wir sind also guter Dinge, was die Zeitplanung betrifft, aber wir werden sehen.

Auf Instagram lief heute untertags unser kleines Rätsel, bei dem ihr raten konntet, 1. Wer von uns am längsten schläft, 2. Wer am meisten isst und 3. Wer am häufigsten friert. Die Antworten findet ihr unten auf dieser Seite oder auf Instagram in unserem nächsten Post.

[Markieren, um Lösung zu sehen: Rätsel-Lösung: 1. Hanna, 2. Ruppert, 3. Franzi]


C13-21 „Pulverschnee“, Karla Gry gewidmet

Heute hatten wir zum Abendessen Gesellschaft von Lena Ziegler. Wir haben die Pasta Carbonara und das Chili con Carne sehr genossen! 😀

Die Tage sind sehr ähnlich. Wetter bleibt im Moment gleich und die Marschabstände sind Routine. Heute Nacht waren es -30°C. Es war so kalt, dass vor der Maske die kondensierte Atemluft gefriert.

Wir haben philosophiert, was das alles bringt. 40 Tage durch Schnee und Eis. Keine Menschen. Keine blühende Natur. Es ist schön, das wir uns auch darüber auszutauschen wie es uns gerade geht, was die bevorstehende Zeit so bringt.. Was ist Urlaub/Freiheit? Wir haben Lust auf eine große Gartenparty mit vielen Menschen. Winken schon vorbeifliegenden Flugzeugen.

Es wird endlich ein bisschen flacher, Sastrugis sind immer noch da, dafür auch Pulverschnee! Man denkt man ist bald „oben“. Es sieht doch auch immer irgendwie anders aus. Es wird nicht langweilig.

Zum Thema Feuchtigkeit: Wir tragen zwei Paar Socken immer im Wechsel. Tagsüber wird das nichtgetragene Paar körpernah getrocknet. Abends zieht man die trockenen Socken an. Die benutzen, feuchten Socken werden zum frieren aufgehängt und am nächsten Tag dann wieder am Körper getrocknet. Das getragene Paar ist umhüllt von einer Plastiksocke und dem Schuh, damit die Feuchtigkeit nicht in den Schuh kann und da gefriert. Dasselbe machen wir bei unseren Schlafsäcken: Vapour Barrier Liner (vpl) verhindert, dass bei extremer Kälte durch Verdunsten Wärme verloren geht und vermindert die Gefahr von Dehydrierung.

Heute hatten wir zum Abendessen Gesellschaft von Lena Ziegler. Wir haben die Pasta Carbonara und das Chili con Carne sehr genossen! 🙂

Unser Ding des Tages: Palos Santos-Räucherholz, das gewissen Gerüche überdeckt J

Campaufbau (reale Dauer ca. 2h)

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